Uta Hauthal
Stephan Zwerenz
Specht Combo
Silvio Colditz
Klaus Rudolf
Robert Hennig
Nazanin Zandi
Peter Till
Klaus Liebscher
Salon Tusch
Ka Dietze
Gabriel Krappmann
Hilla Steinert
Roland Gorsleben
Operamania
Joachim Lippmann & Dieter Beckert
César Olhagaray & Muriel Cornejo
Sebastian Quiroz
Dorothee Kletzsch
WuKaMenta Flyer Justus Ehras
Peter Wawerzinek
Jörg Richter
Frank Ole Haake
Anke Ewers
Luise Matzat
Irina Bugataja
Hannes Heyne
Anna Mateur
Olaf & Möne Spillner
André Winkler
Richard von Gigantikow

Achtung: die Reihnfolge ist rein zufällig und sagt nichts aus!

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Das Festival der KunstKammern und KunstKabinette widmet sich der Wiederentdeckung der Wunderkammer und lädt zu einer Forschungsreise durch Träume und poetische Welten ein. Dabei wird die Fähigkeit von Künstlern, unbewusste Erfahrungen sichtbar zu machen und positive wie negative Energien umzuformen, produktiv genutzt. Der Verein Kunst der Lüge e.V. und das Lügenmuseum haben dafür zahlreiche Kooperationspartner gewonnen.

Das Festival besteht aus drei Teilen:

1. Eine Ausstellung im Lügenmuseum mit ca. 12 eingeladenen regionalen und internationalen Künstlern, die zeitgenössische Wunderkammern und Kunst-Kabinette präsentieren werden. Eingeladen werden Künstler, die selbst Museen, Kunsthallen, Kunsthäuser und ähnliche Kunstprojekte aufbauen und betreiben. Sie haben eigene Ausstellungen und Symposien organisiert und innovative und lebendige Formen – Biotope für Kunst- und Experimentierräume – geschaffen.

2. Zeitgenössische Kunst erobert den öffentlichen Raum Dresdens. Dafür konstruieren Bildendende Künstler mobile Kunstobjekte als fahrbare Galerien. Studenten, Bildende Künstler und Kunsthandwerker sind eingeladen, ihre Kunst zu präsentieren und den Neumarkt zu beleben. Anwohner, Touristen oder auch Demonstrierende kommen mit den Künstlern ins Gespräch. Performances finden täglich und regelmäßig zur gleichen Zeit als Abschluss des Tagesprogramms statt. Konzerte, Tanz und Theater unterstützen den Festivalcharakter.

Das WuKaMenta #neumarkt ist ein Pilotprojekt, um auf dem Neumarkt ein populäres Kunstfestival zu etablieren. Es eröffnet einen Erfahrungsaustausch zwischen lokalen, nationalen und internationalen Künstlern und Kulturschaffenden. Das WuKaMenta #neumarkt versteht sich als Lern- und Erfahrungsort, als kritischer Impuls für den öffentlichen Raum, als Eingriff in das alltägliche Spannungsfeld von Dresden.

Die mobilen Galerien bilden den Auftakt für ein neues künstlerisches Image der Stadt Dresden.

Die Paradieswissenschaft beleuchtet andere Lebensentwürfe und Kulturen, in die die Besucher träumend eintauchen können. So wie die hängenden Kunstwerke auf der Karlsbrücke in Prag, die bemalten Zigarettenschachteln in Florenz oder die Zwerge, der orangenen Revolution in Wroclaw oder spektakuläre Aktionen der Straßenkünstler in Paris, werden sich die mobilen Galerien zu einem neuen Angebot für Touristen und Einheimische entwickeln.

Künstler, die innovative Ideen erproben und teilen wollen und die das Publikum kommunikativ und in Ihre Aktivitäten einbeziehen erhalten eine Plattform. Die Kunst verlässt das Elitäre und geht zu den Menschen auf die Straße. Die direkten Begegnungen und Gespräche stehen im Vordergrund.

Ablauf: An jedem Tag kurz nach der Mittagszeit kommen die Künstler und bauen ihre Galerien auf dem Neumarkt auf. Dazu werden Anwohner, Journalisten, Künstler, Reisende und Freunde eingeladen. Die Dächer werden ausgefahren, die Kabinettstüren werden geöffnet und kleine Sammlungen hinter Glas und andere Objekte werden positioniert. Die Galerien haben kinetische Vorrichtungen, so dass Fahnen oder Schilder und Schirme sich langsam bewegen. Im Laufe des Tages bespielen die Künstler ihre Galerien aktiv, sie bauen Objekte, musizieren, erzählen Geschichten, malen, konstruieren, signieren ihre Arbeiten und kommen mit den Passanten ins Gespräch. Weitere Galerien können als Riksha oder Fahrradanhänger hinzukommen.

Ziel ist: die Wahrnehmung der Betrachter auf das Zeitgeschehen zu lenken, eine künstlerische Brücke von der Szene in der Neustadt in die barocke Altstadt zu schlagen, die prekäre Lage der teilnehmenden Bildenden Künstler wirtschaftlich zu verbessern, neue Formen für zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum in Dresden zu prägen und mit einer neuen Straßenkultur Bilder einer weltoffenen Stadt zu zeigen.

Wer hat was davon?

Viele Künstler sind von der Idee des WuKaMenta-Festivals begeistert. Sie erhalten einen Anschub, um danach eigenständig weiter wirken zu können.

Die Besucher können ein kleines Kunstwerk als Souvenir mit nach Hause nehmen und die Erinnerung an die Begegnung mit Künstlern im Herzen weitertragen.

Der öffentliche Raum von Dresden wird durch neue Aktionen belebt – ungewöhnlich, mutig, intelligent und sozial; kurz es erfolgt eine unkonventionelle Vermittlung zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum. Dies erfolgt dynamisch und lebendig, gerade weil jederzeit spontane Ideen einfließen können. Die Stadt Dresden bekommt ein neues Image, wovon die Reisenden zu Hause gern erzählen werden.

Gemeinsam wird in der Öffentlichkeit eine starke Marke etabliert.

Förderung: Landeshauptstadt Dresden, Lügenmuseum Radebeul

Träger: Kunst der Lüge e.V.

Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung:

Reinhard Zabka: info@luegenmuseum.de   0176 99 02 56 52

Tobias Heinemann: mail@ipunct.de

WuKaMenta

WuKaMenta 2016 ° Fotocollage: Dorota Zabka ° Copyright Lügenmuseum 2016

Kunst im öffentlichen Raum
Pilotphase vom 13. – 26. Juni 2016 auf dem Dresdner Neumarkt.

Dresden, Paris, New York, aus dem Traum eines Künstlers entstand – WuKaMenta.

Es beschäftigt sich mit dem Phänomen der Kunst- und Wunderkabinette. Mit der Idee des Schaudepots nähern sich die Museen wieder der Wunderkammer mit ihren Überraschungen. Die WuKaMenta aber verlässt das Elitäre und geht zu den Menschen auf die Straße. 33 Künstler werden den Neumarkt mit mobilen Galerien verzaubern.

WuKaMenta – ist ein Labor, ein Markt, ein Festival und eine Messe. Unterhalb der Wahrnehmungsschwelle „Kunst“ verunsichern die Interventionen mit „heimlich“ und „unheimlich“ changierenden Wechselbädern. Mobile Galerien mit wechselnden Künstlern und das Lügenmuseum sind vom 13. – 26. Juni auf dem Neumarkt in Dresden zu erleben.

WuKaMenta eröffnet einen Erfahrungsaustausch zwischen lokalen, nationalen und internationalen Künstlern und Besuchern. Es versteht sich als Lern- und Erfahrungsort, als kritischer Impuls für den öffentlichen Raum, als Eingriff in das alltägliche Spannungsfeld von Dresden.

Täglich findet um 17 Uhr etwas statt: Performances, Konzerte, Tanz, Lesung und Theater.

Wunderkammer und Kunstkabinett-Festival Dresden Radebeul 13.6. – 26.6.2016

Viele Künstler träumen davon, mit ihrer Kunst in Paris oder New York zu agieren. Aus solch einem Traum entstand die Idee des Wunderkammerfestivals – WuKaMenta.
Die Stadt Dresden unterstützt nun diese Form der Kunst im öffentlichen Raum kurzfristig, um den Neumarkt für Dresdner Bürger und Touristen zu beleben und inhaltlich aufzuwerten.
Die ersten bürokratischen und finanziellen Hürden haben wir genommen.
Mobile Galerien mit wechselnden Künstlern und das Lügenmuseum stehen vom 13. – 26. Juni auf dem Neumarkt in Dresden, quasi vor der Frauenkirche.

Dabei sind u.a.: Clown Lulu, Opermania, Uta Hauthal – Poesie Tankstelle, Hilla Steinert, Justus Ehras, Peter Till, Roland Gorlsleben, Richard von Gigantikow – Lügenmuseum, Peter Wawerzinek, Salon Tusch, Olaf & Möne Spillner, Klaus Liebscher, Silvia Graeff…

Wir suchen noch Unterstützer bei der Organisation und auch spontane Teilnehmer.

Reinhard Zabka spricht mit interessierten Mitstreiterinnen. Vor-Ort-Termin auf dem Neumarkt zur Vorbereitung für das Wunderkammernfestival am 26. Mai 2016 in der Dresdner Altstadt. Foto: André Wirsig

Reinhard Zabka spricht mit interessierten Mitstreiterinnen. Vor-Ort-Termin auf dem Neumarkt zur Vorbereitung für das Wunderkammernfestival am 26. Mai 2016 in der Dresdner Altstadt.
Foto: André Wirsig

Wer mal etwas auf ausprobieren oder zeigen will, hier ist der geeignete Rahmen.

Mehr Infos: http://kunst-der-luege.de/wukamenta/


Sebastian Quiroz. Justus Ehras.
Hannes Heyne. Klaus Liebscher.
Operamania. Ka Dietze.
Joachim Lippmann & Dieter Beckert.
Roland Gorsleben.
Möne & Olaf Spillner
° Finissage ° 26.6.2016 °


Sebastian Quiroz. Luise Matzat.
Justus Ehras. Roland Gorsleben.
Möne & Olaf Spillner
° 25.6.2016 °


Anna Mateur. André Winkler.
Möne & Olaf Spillner.
Dorothee Kletzsch. Luise Matzat.
Ka Dietze. Frank-Ole Haake.
Klaus Rudolf. Roland Gorsleben.
° 24.6.2016 °


Roland Gorsleben. Möne & Olaf Spillner.
Ka Dietze. Gabriel Krappmann. Tanja Rein
° 23.6.2016 °


Salon Tusch. Hilla Steinert.
Frank Ole Haake. André Winkler.
Silvio Colditz. Specht Combo
° 22.6.2016 °


Peter Wawerzinek. Salon Tusch.
Stephan Zwerenz.
Thomas Schönfeld. Silvio Colditz
° 21.6.2016 °


Salon Tusch. Klaus Liebscher.
Stephan Zwerenz
° 20.6.2016 °


Muriel Cornejo & César Olhagaray.
Klaus Liebscher
° 19.6.2016 °


Muriel Cornejo & César Olhagaray.
Klaus Liebscher. Robert Hennig
° 18.6.2016 °


Klaus Liebscher. Uwe Hartmann
° 17.6.2016 °


Nazanin Zandi. Uwe Hartmann.
Robert Hennig. Irina Bugataja
° 16.6.2016 °


Jörg Richter
° 15.6.2016 °


Anke Ewers
° 14.6.2016 °


Peter Till. Uta Hauthal
° 13.6.2016 °


Richard von Gigantikow
° Planung und Konstruktion °

Pieschener „Buddelflink“ – Kinder stellen im Lügenmuseum aus

In den vergangenen Wochen wurden sie zu wahren „Mülldetektiven“: Die Jungen und Mädchen der kommunalen Kita „Buddelflink“ aus Pieschen präsentieren ihre Recycling-Kunstwerke im Radebeuler Lügenmuseum, Kötzschenbrodaer Straße 39.

Die Eröffnung dazu findet am Freitag, 3.Juni , von 10 bis 11 Uhr, statt. Kinder, Eltern und Interessierte sind zur Projektausstellung ebenfalls herzlichj willkommen und eingeladen. Die Ausstellung ist weiterhin an den Wochenenden des 4. und 5. Juni aowie des 11. und 12. Juni jewils von 13 bis 18 Uhr zu besichtigen.

"Enzo

Enzo (5) hat aus alten Plastikflasche eine Weltraumrakete gebaut.
Foto: André Wirsig

Lia (5, links) und Lucy (5) zeigen ihre gebastelte Puppe „Elsa“. Vorstellung der kleinen Sonderschau „Der Wegwerfgesellschaft auf der Spur“ mit Kunstobjekten aus Recyclingmaterialien am 03. Juni 2016 im Lügenmuseum Radebeul. Die Kinder der städtischen Kindertagesstätte „Buddelflink“ in Dresden-Pieschen beteiligen sich an der deutschlandweiten Aktion zur Müllvermeidung und zeigen vom 3. bis 12. Juni 2016 ihre Kunstobjekte im Lügenmuseum Radebeul. Foto: André Wirsig

Lia (5, links) und Lucy (5) zeigen ihre gebastelte Puppe „Elsa“. 
Foto: André Wirsig

Anlässlich des Weltumwelttags am 5. Juni setzt die komunale Dresdner Kindertageseinrichtung wie 650 weitere Einrichtungen in Deutschland ein Zeichen gegen Wegwerfplastik und für mehr Ressourcenschutz. Die Kita-Leiterin Katrin Herrmann ist begeistert von der Aktion: „Die Mädchen und Jungen konnten durch dieses Projekt ihren Ideen freien Lauf lassen und haben dabei viele interessante Wege zur Müllvermeidung und kreative Möglichkeiten zum Umgang mit Müll gesammelt“. So entstanden aus alltäglichen Gegenständen, die einst für die Mülltonne gedacht waren, fantasievolle Objekte wie Roboter, Boote und Raketen. Die Kita ermöglich den Kindern damit einen kreativen Ansatz zur Bildungsarbeit und leistet einen wertvollen Beitrag zur Ressourcenschonung.

Die Akton „Mülldetektive – Kita-Kinder werden aktiv“ wurde durch die Hamburger Save Our Future-Umweltstiftung ins Leben gerufen und unterstützen zahlreiche ähnliche Aktivitäten in Kitas rund um das Thema Ressourcenschutz.

Fotos: André Wirsig
Quelle: Dresdner Amtsblatt, 22/2016

Das Museum des Monats befindet sich in Radebeul. Die Image-Kampagne des Freistaats „So geht sächsisch“ stellt das Lügenmuseum vor.

Dem 700 Jahre alten Gasthof Serkowitz sieht man nicht an, dass sich darin eines der außergewöhnlichsten Museen im deutschsprachigen Raum befindet – das Lügenmuseum. Es lockt mit anheimelnden Räumen voller Sehnsucht und Sammellust, die eine Begegnung mit Privatem vortäuschen und mit „heimlich“ und „unheimlich“ changierenden Wechselbädern verunsichert. Die Besucher können den Wandel der künstlerischen Eroberungen von der Collage, Assemblage, über das Environment zum Künstlermuseum verfolgen, vom Kunstwerk als Sammelobjekt zur Sammlung als Kunstwerk. Die virtuosen „Lügen“ der kunstvollen Wunderkammern sind dabei immer als solche zu erkennen.

Das Lügenmuseum handelt von Wahrheiten und Illusionen, die keinen praktischen Nutzen haben. Zwischen Karl May, dem phantastischer Erzähler und den Gegenstimmen der DDR, wo die Macht der Phantasie im Angesicht der Zensur erlebbar wird, ist das Lügenmuseum ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie.

Das Lügenmuseum ist in der Ausstellung „Gegenstimmen. Kunst in der DDR 1976-1989“ von 16. Juli bis 26. September 2016 in Martin-Gropius-Bau Berlin vertreten.
Vernissage der Ausstellung  15. Juli 2016, 19 Uhr

Foto: André Wirsig

Deutschlands Museumslandschaft birgt ungeahnte Schätze, Sammlungen die mit dem Klischee der staubtrockenen Kulturlandschaft nichts gemein haben. Häuser, wie das Museum der unerhörten Dinge in Berlin, das Lügenmuseum in Radebeul, das Museum für Spektralkultur in Kassel oder das Müllmuseum in Bad Säckingen mögen auf den ersten Blick kurios erscheinen, haben dem Besucher, der sich darauf einlässt, aber einiges zu lehren.

Ab 15. April ist der Museumsführer „Wenn die Milbe auf den Käse kotzt – Die 33 verblüffendsten Museen Deutschlands“ im Buchhandel und auf wortwunder.com erhältlich. Mit diesem Buch würdigen die Stuttgarter Journalisten Chris Ignatzi und Ben Schieler die Betreiber ungewöhnlicher Museen und ihre Arbeit.

Richard von Gigantikow

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 10 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 9 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 8 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 7 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 6 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 5 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 4 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 3 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 2 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 1 ° © Lügenmuseum 2016

„Ab nach Tunis“, die neue Ausstellung über die Reise von August Macke, Paul Klee und Louis Moilliet nach Tunesien, wird am 1. April im Lügenmuseum eröffnet. Es werden Reisebrieftaschen der Expressionisten gezeigt und ein sensationeller Fund aus dem Archiv des Lügenmuseums.

Die Ausstellung „Ab nach Tunis“ knüpft an der Ausstellung „Nach Ägypten“ mit Gemälden von Max Slevogt 1914 und von Paul Klee 1928/29 von ihrer Reise nach Ägypten an, welche 2014 im Albertinum Dresden gezeigt wurde.
Während einer dreiwöchigen Reise von August Macke (1887 – 1914), Paul Klee (1879–1940) und Louis Moilliet (1880 – 1962) nach Tunesien (1914) schufen die Maler, überwältigt von der Fülle und Fremdheit des Erlebten, zahlreiche beeindruckende Bilder. Die Reise führte über die Schweiz, Marseille, Sidi- Bou-Said, Karthago, Hammamet, Kairouan. Die Bilder von August Macke strahlen die “Seligkeit der Farben” aus, nach der Macke gesucht hat. Für Klee brachte diese Reise den Durchbruch zur Malerei. Klee führte ein Tagebuch und beschrieb die Einfahrt nach Tunis:

„Die Sonne von einer finsteren Kraft. Die farbige Klarheit am Lande verheißungsvoll…“

Sie malten in einem Schaffensrausch, inspiriert von den Farben Afrikas. Jedoch gingen ihnen gegen Ende der Reise die Malgründe aus. Sie malten auf allen improvisierten Malgründen weiter, die ihnen zwischen die Finger kam. Überliefert wurden ihre Brieftaschen, die nun erstmalig im Lügenmuseum der Öffentlichkeit präsentiert werden. Neben August Macke und Paul Klee werden auch vergleichbare Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel und Wassily Kandinsky auf ihren Brieftaschen gezeigt. Die Skizze von Franz Mark, auf dessen Grundlage „Der Turm der blauen Pferde“ entstanden ist, wird auch in diesem Zugsamenhang präsentiert. Dieses Bild ist seit 1945 leider verschollen, so gilt diese Malerei auf einer Brieftasche als wahre Sensation.

"Ab nach Tunis!" Foto: Dorota Zabka, Lügenmuseum, 2016

„Ab nach Tunis!“ – Sonderausstellung im Lügenmuseum, Foto: Dorota Zabka, Lügenmuseum 2016

Ausstellung „Ab nach Tunis“ vom 2. April bis 31. August 2016

Eröffnung 1. April 2016 um 19 Uhr

Geöffnet: Samstag und Sonntag, Ferien und Feiertagen 13 – 18 Uhr