Gegenkultur und Subkultur in der DDR

Die Gedenkstätte Bautzner Straße zeigt noch bis zum 31. August 2018 in Kooperation mit dem Lügenmuseum Radebeul e. V. die Plakatausstellung Interieur Underground und Arbeiten von Reinhard Zabka aus den 1980er Jahren.

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Einladung zur Ausstellungseröffnung
Indiversen – 17 internationale Künstler
Eröffnung: Thomas Gerlach und Richard von Gigantikow
20.6. um 19.30 Uhr im Lügenmuseum

Die letzte Ausstellung »Poetische Orte« präsentierte 22 internationale Künstler mit eigenen Museen. Die neue Ausstellung »Indiversen« widmet sich den Innenwelten der Künstler und knüpft an das Phänomen der Kunst- und Wunderkabinette an. Künstler treten in der künstlerischen Praxis in Opposition zur Logik der Universalien und erforschen die lebendige Sinnlichkeit und zeitgemäße Sinnhaftigkeit von Kunst. Sie positionieren ihre Ausstellungsstücke wie Symbole unbewusster Erfahrungen. Als Gegenteile des Universums sind Indiversen jeweils in sich geschlossene Eigenwelten der Individuen – kurz das persönliche Universum: die gesamte Raumzeit, welche sich im Augenblick der Beobachtung auf ihren Mittelpunkt – die Gegenwart der Beobachtung – bezieht. Nur Künstlern ist die Möglichkeit gegeben, die – teils verhärteten – Schalen aufzubrechen.

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Sonderausstellung „1818 Zeitsprung 2018“
Caspar David Friedrichs Weltsicht im Spiegel gegenwärtiger Kunst.
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Künstlerbund Dresden e. V.

vom 24. März bis 7. Oktober 2018 | täglich von 10 – 18 Uhr

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit einem der bekanntesten Werke Caspar David Friedrichs, dem Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“. Caspar David Friedrich lebte von 1778 bis zu seinem Tod 1840 vorwiegend in Dresden. Die Vorarbeiten zu dem berühmten Bild entstanden 1813 durch zahlreiche Naturstudien in der Sächsischen Schweiz. Der Künstler zog sich dorthin zurück, um den Schrecken des Krieges in Dresden zu entgehen. Fünf Jahre später, vor nunmehr 200 Jahren, entstand seine bedeutendste Nebellandschaft.

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Vernissage am 25.11.2017 um 20:00 Uhr

-Martin Möhwald (DE), Keramik
-Richard von Gigantikow (DE), Objekte
-Artur Kłosiński (PL), Fotografie
-Inka Perl (DE), Objekte
-Ellen Steger (DE), Malerei, Graphik
-Hendrik Voerkel (DE), Malerei
-Jim Whiting (EN), Objekte
-Taras Skrentowytsch (UA), Malerei
-Bartłomiej Kiszka (PL), Fotografie, Skulpturen

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Thema
Interieur Underground ist der Titel einer neuen Rauminszenierung im Lügenmuseum Radebeul. Sie zeigt Kunstwerke randständiger Künstlern und der Subkultur der DDR. Dieser Raum und die dazugehörige Publikation vermittelt Einsichten in die ästhetischen Ausdrucksformen subkultureller Künstler bis hin zu den bilderstürmerischen Installationen der friedlichen Revolution in Ostdeutschland von den 1968-Jahren bis 1990. Der Underground (englisch, wörtlich: Untergrund) in der Kunst, in Ost wie in West, ist eine Szene, die als Gegenkultur nicht auf die Masse ausgerichtet ist, eigene Codes und eigene Sprachen entwickelt und unabhängig produziert. Ihre gesellschaftliche Taktlosigkeit ist ein in der Kunst äußerst schöpferischer Faktor.

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