Winterferien im Lügenmuseum

In den Winterferien, 8. – 22. Februar 2016 ist das Lügenmuseum wieder täglich geöffnet. Es zeigt Maschinen zur Belustigung und anarchische Apparate im ironischen Leerlauf.

Winterferien im Lügenmuseum Foto: Richardt v. Gigantikow

Winterferien im Lügenmuseum · Foto: Richardt v. Gigantikow · © Lügenmuseum 2016

Das Lügenmuseum knüpft an der Wiederentdeckung der Wunderkammer, an der Erforschung der Träume, an der Art wie Ausstellungsstücke als Symbole unbewusster Erfahrungen positioniert wurden, als poetischen Welten in denen die Besucher träumend eintauchen können. Die Betrachter werden herein gelockt in anheimelnde Räume voller Sehnsucht und Sammellust, die Begegnungen mit Privatem vortäuschen, dann aber das heimliche in sein Gegenteil, das unheimliche übergehen lassen. Beim Rundgang kann der Wandel der künstlerischen Eroberungen des letzten Jahrhunderts von der Collage, Assemblage, über das Environment zum Künstlermuseum gut nachvollzogen werden, vom Kunstwerk als Sammelobjekt zur Sammlung als Kunstwerk.

Das augenzwinkernde Lügenmuseum ist ein Ausflugstipp für die ganze Familie. Elf Räume bieten witzige, abwechslungsreiche museale und pseudo-museale Ereignisse: „Einmal auf dem Sonnendeck der Titanic liegen und nicht an den Untergang denken“, „Grüße von Überall“ und „aus den Taschen vieler kleiner Jungen.“

Wie Wolken mit der Empfindung der Freiheit, ziehen all‘ die Objekte und Ideen am Betrachter durch die Räumlichkeiten.

Richard v. Gigantikow

Lügenmuseum Broschüre 2016