Poetische Orte

— Künstler, ihre Museen und Institutionen

Eröffnung am 13.10.2017 um 19:30 Uhr im Lügenmuseum, Serkowitz.

Warum gründen Künstler eigene Museen, Galerien oder Künstlerhäuser?

Die Ausstellung im Lügenmuseum steht ganz im Zeichen der „zeitgenössischen Wunderkammern“. Im Saal des Gasthofes Serkowitz werden künstlerische Arbeiten von Künstlern ausgestellt, die eigene Stilmarken geprägt haben. Besonders interessieren uns Künstler, die selbst Museen, Kunsthallen, Kunsthäuser und ähnliche Kunstprojekte betreiben, die eigene Ausstellungsformate und Symposien organisieren. Mit einem erweiterten Kunstbegriff engagieren sie sich für lebendige Kunst und Künstler, bieten Gelegenheiten, Lobby, Plattform, Interaktion und Räume. Damit haben sie innovative und lebendige Formen – Biotope für Kunst- und Experimentierräume initiiert. Die Künstler werden mit einer kleinen Kunstinszenierung und ihrem erweiterten Wirken vorgestellt. Im historischen Tanzsaal werden die Künstler ihre eigenen Werke wirkungsvoll zur Geltung bringen und auch spannende Inszenierungen dafür finden.

Wunderland, Paradieswissenschaft oder Wunderforschung beleuchtet andere Lebensentwürfe und Kulturen. Die Ausstellungsstücke werden als Symbole unbewusster Erfahrungen positioniert; nämlich als poetische Welten, in denen die Besucher träumend eintauchen und unterschiedliche Einsichten gewinnen können. Es werden internationale Künstler mit eigenen Profilen, als auch junge und lokale Künstler eingeladen. In der dunklen Jahreszeit können sich die Besucher an den eigenwilligen Schöpfungen, den räumlichen kinetischen Objekte, Licht- und Klanginstallationen erfreuen und ihre eigene Sammeltätigkeit reflektieren.

 

Atelier Chamego Bonzolandia — Getulio Damado, Rio de Janeiro, Brasilien
Bimbo Town — Jim Whiting, Leipzig
Black House (Baan Dam) — Thawan Duchanee, Chiang Rai, Thailand
Cabinet Fatalia — Bärbel und Stefan Voigt, Radebeul
D.I.V.O institute — Mark Divo, Kolín, Tschechien
Empty Space Chiangmai — Manuel Lutgenhorst, Chiangmai, Thailand
Heilbad a.D. — Olaf & Møne Spillner, Hohenbüssow
Kulturinsel Einsiedel — Jürgen Bergmann, Neißeaue
Kunstschule Panketal — Rose Schulze, Panketal
Künstlergut Prösitz— Ute Hartwig-Schulz, Prösitz
Luftmuseum – Wihelm Koch, Amberg
Lügenmuseum — Reinhard Zabka, Radebeul
Musée de l’insolite — Bertrand Chenu, Liauzu, Cabrerets, Frankreich
Museum der Unerhörten Dinge — Roland Albrecht, Berlin
Otis Laubert Museum — Otis Laubert, Bratislava, Slowakei
Schloß Batzdorf — Bettina Zimmermann, Batzdorf
Sehnsuchtsmuseum — Inka Perl, Leipzig
Untergrundmuseum U144 — Rainer Görß, Berlin
White Temple (Wat Rong Khun) — Chalermchai Khositpipat, Chiang Rai, Thailand

In der Ausstellung werden kinetische Objekte von Frank Herrmann und Justus Ehras präsentiert.

Projekträger: Kunst der Lüge e. V.
Förderer: Große Kreisstadt Radebeul, Meißner Sparkassen-Stiftung

Foto: Inka Perl, Sehnsuchtsmuseum

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