Osteraktion im Lügenmuseum

Osteraktion im Lügenmuseum zu Radebeul: Ein Freiflugschein für die Phantasie. Das legendäre Museum der Dinge, die es nicht gibt, ist in den Osterferien wieder täglich 13-18 Uhr geöffnet.

Spricht man dann die Wahrheit, wenn man im Lügenmuseum lügt?
Ist nicht jeder ein wandelndes Lügenmuseum?
Lügenmuseum, das ist ein höchst kompliziertes Thema, und es erhält quasi immer wieder von aussen Zuwachs.

Es lügt mich, es lügt mich nicht. Das Publikum hat längst entschieden.
Sie lieben es: das Lügenmuseum im Gasthof Serkowitz in Radebeul.
Hier sein oder nicht sein, ist keine Frage mehr.

Lügenmuseum, Kötzschenbrodaer Strasse 39, 10445 Radebeul
Richard v. Gigantikow
Handy 0176 – 99 02 56 52
www.luegenmuseum.de info@luegenmuseum.de

„Ich habe mir alles selbst erfunden, eine Kindheit, eine Persönlichkeit, Sehnsüchte, Träume, Erinnerungen, um sie erzählen zu können, die Lüge ist immer interessanter als die Wahrheit.“

Nach diesem Motto von Federico Fellini wurde das Lügenmuseum 1990 als eine kulturelle Überlebensstrategie im ländlichen Raum eröffnet. Der Gründer ließ sich vor dem Ungehörigen, der Geschmacklosigkeit und dem Skandal leiten, denn der Künstler, der sich davor fürchtet, sei nicht viel wert. Mit einem eigenen Museum entzog sich der Künstler den Mechanismen des Kunstmarktes und behielt die Deutungshohheit über seine eigene Geschichte. Heute kann diese ehemals verbotene Kunst, zensierte Objekte und Installationen im Lügenmuseum erlebt werden. Die virtuosen „Lügen“ dieser kunstvollen Wunderkammern sind dabei immer als solche zu erkennen.

Wie Wolken mit der Empfindung der Freiheit, ziehen all` die Ideen und Objekte durch die Geräumigkeit des Lügenmuseums. Das Lügenmuseum beflügelt die Phantasie, ein Ausflugsziel für die ganze Familie.

Beitragsfoto: André Wirsig