WuKaMenta 2018 auf der Walz, vierter Akt, zum Schaubudensommer, auf dem Platz vor der Scheune, im sozialen Brennpunkt von Dresden Neustadt.

Akademie für Kunst im öffentlichen Raum

WuKaMenta 18 - Schaubudensommer

WANNWOWASWER
12. JuliSchaubudensommerAkademie für Kunst im öffentlichen RaumJustus Ehras und
Richard von Gigantikow – Aufbau der Akadamie für Kunst im öffentlichen Raum
13. Juli SchaubudensommerAkademie für Kunst im öffentlichen RaumLuise Matzat – Labyrinth
Ulli Sachse – Instant Karaoke
Justus Ehras – akustische Vermessung der Neustadt
Richard von Gigantikow – verteilt Diploma
14. Juli SchaubudensommerAkademie für Kunst im öffentlichen RaumHilla Steinert – Grassprechstunde
Anja Kaufhold – Kunst+Post
Luise Matzat – begleitendes Labyrinth
Ulli Sachse – Instant Karaoke
Justus Ehras – akustische Vermessung der Neustadt
Richard von Gigantikow – verteilt Diploma
15. Juli SchaubudensommerAkademie für Kunst im öffentlichen RaumHilla Steinert – Grassprechstunde
Anja Kaufhold – Kunst+Post
Ulli Sachse – Instant Karaoke
Justus Ehras – akustische Vermessung der Neustadt
Richard von Gigantikow – verteilt Diploma

WuKaMenta 18 auf dem Vorplatz vor der Scheune zum Schaubudensommer in Dresden.
Video: Reinhard Zabka

 
Weit entfernt von der Museumstradition hinter verschlossenen Türen und vergitterten Fenstern, jenseits physischer oder metaphorischer Trennwände, lässt der »Kunst der Lüge« e. V. die WuKaMenta als ungezügeltes Wunderkammerfestival frech, bilderstürmerisch, energisch und lustvoll durch die Stadtlandschaft fliegen.

Aufbau der WuKaMenta 2018 am 12. Juli 2018.
Foto: Reinhard Zabka

Hilla Steinert Graszopf flechten.
Video: Reinhard Zabka

WuKaMenta 18 auf dem Vorplatz vor der Scheune zum Schaubudensommer in Dresden.
Video: Reinhard Zabka

WuKaMenta 18 auf dem Vorplatz vor der Scheune zum Schaubudensommer in Dresden.
Video: Reinhard Zabka

Kunst im öffentlichen Raum wird an der Hochschule durchaus nicht gelehrt. Über die Hälfte der Studenten landen anschließend auf der Straße. In der Akademie für Kunst im öffentlichen Raum vor der Scheune ist das anders. Jedermann und selbstverständlich jede Frau, ob Künstler oder nicht – jeder ist ein Künstler – kann daran teilnehmen. Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Es wird ein Diplom erteilt.

Professoren und Lehrkräfte: Hilla Steinert: Grassprechstunde, Ulli Sachse: Instand Karaoke, Anja Kaufhold: Kunst + Post, Justus Ehras: akustische Vermessung der Neustadt, Luise Matzat: begleitendes Labyrinth, Richard von Gigantikow: Direktor der Akademie für Kunst im öffentlichen Raum.

WuKaMenta ist: Kunst auf Augenhöhe, Kunst aus erster Hand, politisch in der Form und in einer menschlichen Dimension erlebbar. Sie setzt sich den Kult(ur)ereignissen in Dresden aus, erschien als ein »Museum ohne Dach« zur BRN, mit einem dadaistischen Gottesdienst beim Konstruktival, mit einem fahrenden Sommergewitter beim Nachtumzug des Elbhangfestes und nun als Akademie für Kunst im öffentlichen Raum zum Schaubudensommer vor der Scheune. Später ist sie noch beim Dresdner Stadtfest und beim Weinfest in Radebeul im Skulpturengarten von Richard von Gigantikow zu erleben.

Ohne Schwellen und bei freiem Eintritt steht die WuKaMenta für die kreative Kraft von Spiel, Konfrontation und Reibung. Die spielerische Form erlaubt es Künstlern weit besser, in die Gesellschaft hineinzuwirken, denn bei komplexen Zusammenhängen ist der spielerische dem objekthaften Ansatz weit überlegen. Sie regt den Diskurs über künstlerische Ansprüche mitten im urbanen Raum an und setzt zeitgenössische Künstler den gesellschaftlichen Spannungen im öffentlichen Raum aus. Ohnmacht, Perspektivlosigkeit und Gleichgültigkeit, Ignoranz und Unterkühlung werden an der Tankstelle für Lebensenergie umgewandelt.

Die WuKaMenta als Intervention im öffentlichen Raum wird von der Landeshauptstadt Dresden gefördert.

Träger: Kunst der Lüge e. V.
Künstlerische Leitung: Reinhard Zabka
Organisation: Maike von Harten
Technische Leitung: Tobias Heinemann
Layout: Dorota Zabka
Transport: Robert Hennig
Förderer: Landeshauptstadt Dresden

 

In dem Beitrag des ZDF – Hallo Deutschland über den sächsischen Elberadweg bildet das Lügenmuseum das Highlight. Ausschnitt aus: hallo deutschland vom 5. Juli 2018.

In den Sommerferien gibt es wieder eine Aktion im Lügenmuseum

2. Juli – 10. August, täglich von 13 – 18 Uhr geöffnet

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22.–24. Juni – Zweiter Akt mit einem DADA-Gottesdienst vom Pastor Leumund zum KONSTRUKTIVAL

Als die »unwirkliche Gesellschaft« Pastor Leumund die Kapelle in den besetzten Ruinen der Dunckerstraße zur Verfügung stellt, zelebrierte er jahrelang die Mitternachts Dada-Messe. Einst besetzte er das Cabaret Voltaire in Zürich und gründete 2005 schließlich die Bergpartei in Berlin. Zum Elbhangfest wird er auf unserem Wagen mit einem fahrenden Sommergewitter beim Nachtumzug seine dadaistischen Predigten und Reizwortmeditationen den Völkern verkünden. Beim Konstruktival wird er einen dadaistischen Gottesdienst am Sonntagvormittag geben.

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Sonderausstellung „1818 Zeitsprung 2018“
Caspar David Friedrichs Weltsicht im Spiegel gegenwärtiger Kunst.
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Künstlerbund Dresden e. V.

vom 24. März bis 7. Oktober 2018 | täglich von 10 – 18 Uhr

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit einem der bekanntesten Werke Caspar David Friedrichs, dem Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“. Caspar David Friedrich lebte von 1778 bis zu seinem Tod 1840 vorwiegend in Dresden. Die Vorarbeiten zu dem berühmten Bild entstanden 1813 durch zahlreiche Naturstudien in der Sächsischen Schweiz. Der Künstler zog sich dorthin zurück, um den Schrecken des Krieges in Dresden zu entgehen. Fünf Jahre später, vor nunmehr 200 Jahren, entstand seine bedeutendste Nebellandschaft.

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Führung durch die Ausstellung mit Reinhard Zabka. Künstlersalon & Tanz mit Ziganimo im Rahmen der Ausstellung „unverbesserlich – Künstler im Schatten“, fotografiert am 26. Oktober 2014 im Lügenmuseum im ehemaligen Gasthof Serkowitz Radebeul.
Foto: André Wirsig

Reinhard Zabka (*Erfurt)
Direktir des Lügenmuseums. Konstruiert(e) unter anderem systemkritische Werke.


Fotos: André Wirsig

 

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