Cabinet Fatalia vereinigt Elemente aus Wunderkammer, Kuriositätenkabinett und Imaginarium zu einem mobilen Labyrinth der Sinne.

Im Inneren des Fatalia-Busses verbirgt sich ein Reich mechanischer Wunderträume und seltsamer Verheißungen.

Eingebettet in eine raumgreifenden Spiegel-Installation werden obskure Interieurs, filigrane Miniaturen und skurrile Assoziationsmaschinerien präsentiert. Motoren, Federmechanismen, vibrierende- und rotierende Automaten beleben Phantasien aus dem Inventar verschwundener Modellbausätze. Sie finden in verborgenen Klangquellen eine akustische Entsprechung.

Nobles Filterbrummen und blinkende Transistoren kultivieren eine Aura komplett analoger Maschinenromantik.

Optische Manipulationen, Dioramen und mikroskopische Innensichten verändern Perspektive und Raumerfahrung, werden zur Bühne seltsamer Versuchungen und visueller Transaktionen.

Fotos: Bärbel und Stefan Voigt

Bärbel Voigt
1962 geboren in Döbern/Lausitz
1981–86 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden im Fach Bühnen- und Kostümbild
1986–92 Engagement am Musiktheater Görlitz und am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau als Bühnen- und Kostümbildnerin
Seit 1992 freiberuflich als Bühnen- und Kostümbildnerin, Malerin und Grafikerin tätig

Stefan Voigt
1961 in Dresden geboren
1982 – 87 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
Diplom Malerei / Grafik bei Prof. Gerhard Kettner
seit 1987 freiberuflich als Maler und Grafiker in Dresden
1990 Gründung der Galerie Adlergasse, seither an allen Aktivitäten beteiligt, seit 1997 Leiter der Galerie
1993, 95, 98, 04, 08, 11 Arbeitsaufenthalte in den USA
2002 Arbeitsaufenthalt in Frankreich
seit 1999 Zusammenarbeit mit Bärbel Voigt im Rahmen von Festivals, Präsentation des Schaukabinetts FATALIA

Wer sich auf den Weg macht und Schloss-Lilllliput in „Natura“ anschaut ist geplettet. Dieses bewohnte Baukunstwerk verbraucht nahezu keine Energie, verzichtet aber ganz locker auf die teure Solar- und Windkraft. Das intelligente Gebäude repariert sich zudem selbst, kühlt sich in heißen Sommern ohne Kosten, bietet einen erholsamen Blick in die Ferne, schirmt Krach, Blitze, Strahlung ab, und vieles Weitere mehr. Hier wird nicht gewohnt, hier wird residiert!

Schloß-Lilllliput mit vier l. Die stehen für Liebe, Lust, Laune und Leidenschaft.

Fotos: Reinhard Zabka

Steffen Modrach alias Victor Niklas errichtet auf einem 7000-qm-Grundstück das Schloss-Lilliput. Es handelt sich einerseits um ein Gesamtkunstwerk im Geiste von Friedensreich Hundertwasser, wobei Modrach hunderttausende von Einzelteilen wie Glassplitter, Löffel, Kaffeekannen und anderem Geschirr verarbeitet.

Beitragsbild: Reinhard Zabka