Der Weiße Tempel in Chiang Rai wurde vom thailändischen Künstler Chalermchai Kositpipat geschaffen. Mit dem Bau des Tempels hat er sich selbst ein Denkmal gesetzt und seiner Heimatstadt ein großartiges Geschenk gemacht.

Die Arbeit am Tempel wurde 1997 begonnen. Obwohl der Wat Rong Khun bereits großartig aussieht, ist er noch lange nicht fertig. Gerade mal etwa 20 Prozent der geplanten Anlage sind bislang gebaut. Seine komplette Pracht soll der Weiße Tempel wohl erst 2070 erreichen.


Fotos: Reinhard Zabka

Chalermchai Kositpipat 2008
Foto: Reinhard Zabka

 

Chalermchai Kositpipat ist ein thailändischer bildender Künstler, in erster Linie ein Maler. Er ist bekannt für seine Verwendung von buddhistischen Bildern in seiner Kunst. Chalermchai Werke wurden weltweit ausgestellt.

Black House (Baan Dam), Chiang Rai, Thailand
Geheimnisvoll geht es hier zu, wenn man zwischen den rund 40 Monumenten umher bummelt, die allesamt in tiefschwarzem Holz errichtet wurden. Im Garten steht ein pechschwarzes Gebilde im U-Boot-Stil, und überall finden sich tierische Artefakte, Bärenfelle, Häute aller Art, Totenköpfe von Büffeln und ausgestopfte Reptilien. Auch ein riesiges Elefantenskelett ist ausgestellt sowie Möbel, die aus Tierknochen gemacht wurden.

Fotos: Reinhard Zabka

Thawan Duchanee Foto: Reinhard Zabka

Thawan Duchanee war als Surrealist berühmt – auch in Europa. Sein Markenzeichen war der lange, weiße Bart. Thawan Duchanee modernisierte mit seinen Motiven die traditionelle thailändische Kunst und wurde – trotz einiger Kontroversen – im Jahr 2001 in Thailand zum „Künstler des Jahres“ gekürt. Seit seinem Tod im 2014 pilgern hauptsächlich Einheimische an diesen „heiligen Ort“, um dem Künstler die letzte Ehre zu erweisen.

Angkrit Gallery ist ein Restaurant in Nanglae, Chiang Rai, Thailand, in dem Freunde, junge Künstler, aufstrebende Künstler und Nicht-Künstler eingeladen sind, ihre Werke zu präsentieren.

Fotos: Reinhard Zabka

Angkrit Ajchariyasophon
Foto: Reinhard Zabka

Angkrit Ajchariyasophon hat sein Diplom in Medienkunst und Design an der Chiang Mai Universität erworben. Er nutzt Fotografie, Installation und Performance, um Treffen der östlichen und westlichen Kulturen zu erforschen. Viele seine Arbeiten zeigen eine satirische Assimilation mit dem Westen, wie The Perfect English Gentleman (2006), die die persönliche Transformation des Künstlers in eine westliche Idendität zeigen. Angkrit Ajchariyasophon lebt derzeit in Chiang Rai.
 

Beitragsfoto: Reinhard Zabka

Die Kulturinsel Einsidel Die Kulturinsel Einsidel ist ein Abenteuerfreizeitpark in der Gemeinde Neißeaue im Landkreis Görlitz in Sachsen. Der Park weist eine Größe von 7 Hektar auf.

Die Kulturinsel Einsiedel erhielt 2008 den Tourismuspreis und wurde im April 2009 als „ausgewählter Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Seit 2009 besuchen jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen den Freizeitpark. Höhepunkt ist das jährlich am ersten Septemberwochenende stattfindende Festival der Kulturen „Folklorum“, das zweitgrößte Folkfestival Deutschlands.

Fotos: Dorota Zabka, Reinhard Zabka

Jürgen Bergmann, 2017
Foto: Reinhard Zabka

Die Firma Künstlerische Holzgestaltung Jürgen Bergmann gibt es seit 1990. Auf einem Waldbauernhof an der deutsch-polnischen Grenze fing alles an. Mit einem Mitarbeiter begann Jürgen Bergmann damals, hölzerne Objekte zum Be-Sitzen, Be-Spielen und Be-Greifen zu bauen. Eigenwilligkeit, Unikatgedanke und harte Arbeit kennzeichnen bis heute die Objekte, die sie erschaffen. Aus seinen ersten kulturellen Aktivitäten ist ein grüngeringelter Freizeitpark geworden – die Kulturinsel Einsiedel.

Bimbo Town war seit 2003 in der Leipziger Spinnerei ein wichtiges Projekt des englischen Aktionskünstlers Jim Whiting. Mit seinem Konzept „Unnatural Bodies“ erlangte er internationale Bedeutung. Seine lebenden Skulpturen, die durch Pressluft oder elektrische Antriebe ständig in Bewegung sind bildeten den Kern der Event-Location.

Ergänzt wurde das Ganze durch eine Vielzahl von Party-Gags, die das gesamte Publikum erfassten. Hüpfende Sessel und Stühle, das fressende Sofa, die berühmte Bettfahrt, schwebende Mäntel sind nur eine kleine Auswahl. Alles lebte von und mit dem Publikum. Ein Highlight dieser Interaktion war das Schaumbad, wo sich erhitzte Gäste erfrischen konnten.

Die richtige Würze erhielt Bimbo Town durch die regelmäßig auftretenden Aktionskünstler und Bands. Keine Party ohne Performance. Aus ganz Europa und natürlich auch aus der Region kamen die Künstler, die mit Akrobatik, Theaterspiel und skurrilen Clownereien das Publikum in Stimmung brachten. Bei den diversen Szenebands ging die Post dann richtig ab.

Bimbo Town Finissage gab es am 5. und 7. Mai 2017.

Foto: Reinhard Zabka

Jim Whiting
1951 in Paris geboren
ab 1959 London/England
seit 1979 freischaffender Künstler

Kunstschule Panketal

Fotos: Rose Schulze

Rose Schulze
Foto: Reinhard Zabka

Rose Schulze wurde 1952 in Zepernick geboren, studierte Malerei in der Kunsthochschule Berlin Weissensee, wurde dort Meisterschülerin und ist seit 1979 freischaffend tätig. Seit 1984 entwickelt sie neben der Malerei eine multimediale Bildsprache. Sie arbeitete mit Projektionen, schrieb Choreografien, entwarf Lichtinstallationen. Es gab multimediale
Projekte mit Komponisten wie Georg Katzer, Helmut Zapf, Lother Voigtländer, Arnold Dreybatt, Yueang Wang, mit Tänzern der Gruppe Grotest Maru, Christof Gräter, Roselle Gillam und vielen andreren.
Die in gemeinsamer Resonanz entstandenen Tanzstücke konnten in den Weltausstellungen in Sevilla und Hannover, zur Eröffnung der neuen Akademie der Künste in Berlin, zur Biennale für Visuelle Kunst in Varna, im Theater Rheinsberg, im Bauhaus-Theater Dessau und an vielen anderen Orten gezeigt werden.
Neben fotografischen Arbeiten entstehen Bilder, Lichtinstallationen, Landart, Wandmalereien. Studienreisen führten sie nach Bulgarien, Polen, Finnland und Island.

Beitragsbild: Rose Schulze

 

„Das erste Ding, der erste Gegenstand, der so etwas wie das erste Exponat eines zukünftigen, eines von mir damals noch nicht erahnten, Museums war, ist ein Fernrohr.
In der nun kommenden Zeit fanden immer mehr Dinge zu mir, ein Horn eines Auerochse, auf diesem Auerochsenhorn bliesen die Steinzeitmenschen zur Jagd, Münzen, mit denen in fremden Ländern bezahlt werden konnte, Glasperlen, die nicht nach Afrika gebracht wurden, all die Dinge fanden in einem Schuhkarton Platz und als dieser zu klein wurde, wanderten die Dinge in eine Kiste, eine Schatztruhe.
Heute befinden sich all diese gefundenen Dinge in dem Depot des Museums der Unerhörten Dinge, archiviert, gewogen, nummeriert, vermessen, fotografiert und nach ihrem Gewicht sortiert.“
Roland Albrecht

Fotos: Roland Albrecht

Roland Albrecht
wurde 1950 in Memmingen im Allgäu (Süddeutschland) geboren. Lebt in Berlin. Er arbeitete in verschiedensten medizinischen Berufen. Er ist Fotograf, Künstler und Schriftsteller mit diversen Veröffentlichungen, Ausstellungen, Installationen, meist mit dem Schwerpunkt Text und Objekt. Er arbeitet mit Collagen, Kurzhörspiel, Kurzfilmen, Soundcapes und audiovisuellen Porträts. Er gründete 1998 und betreibt seither das Museum der Unerhörten Dinge.
2013 Literatur Stipendium Künstlerhof Schreyahn Wendland
2003 Literatur Stipendium Wiepersdorf
2001 Arbeitsstipendium Bildende Kunst Berlin


Das Amberger Luftmuseum  verdankt sich einer Initiative des Amberger Künstlers Wilhelm Koch. Es befindet sich im ältesten Gebäude Ambergs aus dem 14. Jahrhundert am Eichenforstplatz unmittelbar am Fluss Vils.
Im Erdgeschoss werden Wechselausstellungen zu Luftthemen der Kunst, des Designs, der Architektur und der Technik gezeigt.
In den beiden Obergeschossen thematisiert das Museum die drei Themen Lufterfahrungen, Lufttechnologien und Luftvariationen anhand von zwei Dutzend Skulpturen des Museumsgründers und Luftbildhauers Wilhelm Koch.

Wilhelm Koch, Fotos: Erich Spahn

Wilhelm Koch
1960 Geboren in Etsdorf/Opf.
1981-86 Studium Kommunikations Design in Würzburg
1986-89 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München
1989-91 Studium an der Städelschule Frankfurt a. M., Meisterschüler
seit 1984 Ausstellungen, vorwiegend Installationen, Pneumatische Gummiarbeiten, Pneumatische Objekte, Luftmaschinen, Pneumatic Rubber Orchestra, Praktische Arbeiten, Graphikserien, Videoarbeiten, Kunst im öffentlichen Raum, Architekturprojekte
2002 Asphaltkapelle, Etsdorf
2006 Luftmuseum Amberg
2007 „Asphaltsee“ – Rainer Werner Fassbinder Platz München

Beitragsfoto: Marcus Rebmann

Im selbstgebauten Atelier, der an den berühmten englischen gelben Straßenbahn erinnert, Atelier Chamego Bonzolandia (oder nur Bonzolandia gennant) baut und verkauft der einheimische Künstler Getulio Damado seine Kunstwerke.

Fotos: Birgit Schöne

Getulio Damado, 2017
Foto: Birgit Schöne

Getulio Damado ist ein berühmter Urban-Artist aus Santa Teresa in Rio de Janeiro. Seine Künst baut und verkauft er schon immer auf der Straße im Künstlerdorf, dem Gipfel von Santa Teresa. Dort ist er allen Touristen als Attraktion bekannt und in den Kunstshops vorort und zeitgenössischen Museen sowie in vielen Kunstbänden vertreten mit seinen Figuren. 2016 zur Olympiade in Rio konnte er die Fackel als Auszeichnung ein Stück tragen.

Beitragsfoto: André Wirsig

„..wir konnten das ehemalige heilbad hohenbüssow für das letzte ostgeld kaufen.
am tag danach kam die westmark und so einiges bekam seinen halben wert.
hier am tollensetal praktizieren wir mauerbau und himmelfahrt…
in der regel zu zweit – im kargen paradiso,
nicht jeder besucher läßt sich abschrecken.“

Fotos: Olaf Spillner

Heilbad a.D.

Foto: Olaf Spillner

Olaf Spillner
1956 in Schwerin geboren
1974… Elektriker im Atomkraftwerk Lubmin, Raubtierpfleger in Stralsund, Diverses in Berlin
1984 Grundlagenstudium an der Kunstschule Schneeberg
1985 freiberuflicher Künstler in Hohenbüssow
1991 Gründung Vereinzelt e. V.
1998 Gründung Arme Leute Partei ALP im Bahnhof Sternfeld (verschwunden)
2009 Herausgabe der Zeitung „Tollensetaler Stimme“
2014 Gründung ALLE Partei für Kooperation und Lebensfreude vor dem Tor der Ferkelfabrik am Tollensetal am 9.11.

Beitragsbild: Olaf Spillner

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