Das Otis Laubert Museum (OLM) wurde mit der Idee geschaffen, das geistliche Erbe und die Arbeit des Künstler, Otis Laubert systematisch und dauerhaft zu erhalten. Das Otis-Laubert-Museum, als Experimentierlaboratorium, das im 21. Jahrhundert auftaucht, zielt auf wechselnde Ausstellungen (etwa 4 Mal im Jahr) und ortsspezifische Implementierungen, die Partizipationsstrategie, Workshops, Ausstellungen von in- und ausländischen Autoren und parallele Programme (Vorträge, Workshops). Es möchte eine Plattform für Begegnungen und Kommunikation von professionellem und breiteren Publikum mit dem Thema – gefundene Objekte – schaffen.

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Das D.I.V.O Institut ist ein lebendiges Museum, in dem Kunst gezeigt, erstellt und über sie diskutiert wird.

Das Institut möchte die Langeweile und die Desorientierung überwinden, die in der europäischen zeitgenössischen Kunst und in den Provinzstädten herrscht, indem sie eine lebendige und aufregende Alternative bietet.

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Museumsinnenraum von Mare Milin

»Museum of Broken Relationships«
(auf deutsch als »Museum der zerbrochenen Beziehungen« bekannt) in Zagreb/Kroatien

Nachdem sich Olinka Vištica und ihr damaliger Partner Dražen Grubišić getrennt hatten, fiel es beiden sehr schwer, das Ende ihrer Liebe und die darauf folgende Trennung zu akzeptieren, solange beide noch umgeben waren von Erinnerungen und Andenken aus gemeinsamen, fröhlicheren Zeiten. So kam es zum Entschluss, den Relikten aus diesen Tagen einen besonderen Ort zu geben, an dem sie sicher aufbewahrt werden und wo sie nicht mehr durch die ständige Erinnerung den nun anderweitig gestalteten Alltag stören. Nachdem die Sammlung seit August 2007 mehrere Jahre als Wanderausstellung weltweit von Ort zu Ort transportiert wurde, ist sie seit November 2010 dauerhaft in Zagreb untergebracht und kann dort täglich besichtigt werden. Bisher konnte die Ausstellung in Kroatien, Serbien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, USA und in Südafrika besichtigt werden. (Wikipedia)

Ana Opalić

 

„Das erste Ding, der erste Gegenstand, der so etwas wie das erste Exponat eines zukünftigen, eines von mir damals noch nicht erahnten, Museums war, ist ein Fernrohr.
In der nun kommenden Zeit fanden immer mehr Dinge zu mir, ein Horn eines Auerochse, auf diesem Auerochsenhorn bliesen die Steinzeitmenschen zur Jagd, Münzen, mit denen in fremden Ländern bezahlt werden konnte, Glasperlen, die nicht nach Afrika gebracht wurden, all die Dinge fanden in einem Schuhkarton Platz und als dieser zu klein wurde, wanderten die Dinge in eine Kiste, eine Schatztruhe.
Heute befinden sich all diese gefundenen Dinge in dem Depot des Museums der Unerhörten Dinge, archiviert, gewogen, nummeriert, vermessen, fotografiert und nach ihrem Gewicht sortiert.“
Roland Albrecht

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Das Amberger Luftmuseum  verdankt sich einer Initiative des Amberger Künstlers Wilhelm Koch. Es befindet sich im ältesten Gebäude Ambergs aus dem 14. Jahrhundert am Eichenforstplatz unmittelbar am Fluss Vils.
Im Erdgeschoss werden Wechselausstellungen zu Luftthemen der Kunst, des Designs, der Architektur und der Technik gezeigt.
In den beiden Obergeschossen thematisiert das Museum die drei Themen Lufterfahrungen, Lufttechnologien und Luftvariationen anhand von zwei Dutzend Skulpturen des Museumsgründers und Luftbildhauers Wilhelm Koch.

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In den Sommerferien gibt es wieder eine Aktion im Lügenmuseum: vom 26.6.–6.8. ist es täglich von 13 – 18 Uhr geöffnet. Das Publikum hat längst entschieden, sie lieben es: das Lügenmuseum im Gasthof Serkowitz in Radebeul — ein Freiflugschein für die Phantasie. Als Familienausflug ist es sehr beliebt und wenn die Großeltern mit ihren Enkelin forschend durch das Lügenmuseum wandeln, dann…

Der Surrealismus feierte 1936 die Auferstehung des Wunderbaren und rehabilitierte die geschmähte Idee der Wunderkammer. In der Wunderkammer Lügenmuseums werden den staunenden Besuchern Dinge vor Augen geführt, die es gar nicht gibt. Ein Loch aus der Zauberflöte von Mozart verweist auf den Kult der Osiris, das Hörbild der Kyritzer Knatter verortet lokale Legenden, die Silberbüchse von Winnetou bezieht sich auf den phantastischen Erzähler, das Ohr von Vincent van Gogh ironisiert künstlerische Mythenbildung und der Originalton vom Untergang der Titanic ist einfach großes Kino. Ironische Spielereien führen an die Klippen des Nichts. Alle Dinge auf den Tisch, bis er bricht.
Das Lügenmuseum ist ein inspirierendes Spielfeld, argwöhnisch gegenüber der Kunst, gegen die Logik der Universalien, ein nicht unterscheidendes Museum. Eine Sammlung aus dem Untergrund der DDR im Dialog mit zeitgenössischen, ethnologischen, kinetischen Objekten, Weltkunst, Klang, Fake, Obart, voller Paradoxien, offensichtlichen Widersprüchen, um gewohnte Denkmuster aufzubrechen. Es wendet sich gegen den akademisch gedrechselten Künstler, entzieht sich dem Kitsch durch das Obszöne. Es stellt sich gegen eine „…grauenerregende artifizielle Harmlosigkeit und Biederkeit“ und bedient sich radikal des Absurden und der Groteske. Es kann Erschrecken und Abwehr beim Zuschauer hervorrufen, aber auch Heiterkeit und Leichtigkeit im Umgang mit der Realität.

Achtung:
Ab Montag 10.07.2017 ist ein Stück der Kötzschenbrodaer Straße bis Ende Jahres gesperrt. Für den Verkehr gibt es Umleitungen. Wer in Richtung Dresden unterwegs ist, wird gar nicht mehr durch Altserkowitz geleitet. Schon am Kaufland sollen die Fahrer auf die Weintraubenstraße abbiegen und dann weiter über die Meißner Straße fahren. Verkehr aus Richtung Dresden muss kurz hinter der Aral-Tankstelle in Dresden-Kaditz in die Spitzhausstraße abbiegen. Die Umleitung führt weiter über die Serkowitzer Straße zum Lügenmuseum.

Lügenmuseum, Kötzschenbrodaer Strasse 39, 10445 Radebeul
Richard v. Gigantikow
Handy 0176 – 99 02 56 52
www.luegenmuseum.de

Beitragsfoto: André Wirsig