Zum jährlichen Herbst- und Weinfest in Radebeul kann man auf den Elbwiesen durch das wundersame Skulpturenlabyrinth wandeln und fantasievolle Bilderwelten erkunden.

Das Labyrinth aus Paletten und Abfallholz bildet eine temporäre Ausstellungsarchitektur, ein raffinierter Irrgarten, in dem sich die Zeit aufzulösen scheint. Richard von Gigantikow baut wieder mit seinem Team einen Skulpturengarten und wählt dazu den Kniff eines Museums ohne Dach. Rings umher entsteht ein Garten von verschwenderischer Fantasie, dessen labyrinthischer Zauber den Gehenden in Träumen und beschaulicher Betrachtung versinken lässt. Die Arbeitsweise scheint eher dem Theater entnommen, den freien Projekträumen, oder den Off-Spaces. Sie fangen einfach an zu bauen und lassen ihr labyMania fliegen, frech, bilderstürmerisch und frei. Es handelt sich dabei um eine ganz eigene Strategie der Präsentation von Gegenwartskunst im öffentlichen Raum. Wo, wenn nicht hier am Hundetanzplatz hinterm Deich. Immer wieder: Jetzt oder nie.

Als Symbol vom verworrenen Pfad des Lebens gehört das Labyrinth zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit und ist angesichts einer ebenso komplexen wie undurchschaubaren Welt von hoher Aktualität. Ein Labyrinth zu begehen heißt: verstehen und nicht erklären, heißt einweihen und nicht belehren, heißt Mythos und Initiation.

Das feurige Finale löst alle Mühen auf.

Labymania 2016

jubiLaby ° 2015

Fotos: André Wirsig

labyLove ° 2014

Fotos: André Wirsig

labyParadi ° 2013

Fotos: André Wirsig

labyFari ° 2012

Fotos: André Wirsig, Foto 1, 3, 6, 7, 9: Olaf Spillner

labyLaMancha ° 2011

Fotos: André Wirsig

Beitragsfoto: André Wirsig

Uta Hauthal
Stephan Zwerenz
Specht Combo
Silvio Colditz
Klaus Rudolf
Robert Hennig
Nazanin Zandi
Peter Till
Klaus Liebscher
Salon Tusch
Ka Dietze
Gabriel Krappmann
Hilla Steinert
Roland Gorsleben
Operamania
Joachim Lippmann & Dieter Beckert
César Olhagaray & Muriel Cornejo
Sebastian Quiroz
Dorothee Kletzsch
WuKaMenta Flyer Justus Ehras
Peter Wawerzinek
Jörg Richter
Frank Ole Haake
Anke Ewers
Luise Matzat
Irina Bugataja
Hannes Heyne
Anna Mateur
Olaf & Möne Spillner
André Winkler
Richard von Gigantikow

Achtung: die Reihnfolge ist rein zufällig und sagt nichts aus!

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Wunderkammer und Kunstkabinett-Festival Dresden Radebeul 13.6. – 26.6.2016

Viele Künstler träumen davon, mit ihrer Kunst in Paris oder New York zu agieren. Aus solch einem Traum entstand die Idee des Wunderkammerfestivals – WuKaMenta.
Die Stadt Dresden unterstützt nun diese Form der Kunst im öffentlichen Raum kurzfristig, um den Neumarkt für Dresdner Bürger und Touristen zu beleben und inhaltlich aufzuwerten.
Die ersten bürokratischen und finanziellen Hürden haben wir genommen.
Mobile Galerien mit wechselnden Künstlern und das Lügenmuseum stehen vom 13. – 26. Juni auf dem Neumarkt in Dresden, quasi vor der Frauenkirche.

Dabei sind u.a.: Clown Lulu, Opermania, Uta Hauthal – Poesie Tankstelle, Hilla Steinert, Justus Ehras, Peter Till, Roland Gorlsleben, Richard von Gigantikow – Lügenmuseum, Peter Wawerzinek, Salon Tusch, Olaf & Möne Spillner, Klaus Liebscher, Silvia Graeff…

Wir suchen noch Unterstützer bei der Organisation und auch spontane Teilnehmer.

Reinhard Zabka spricht mit interessierten Mitstreiterinnen. Vor-Ort-Termin auf dem Neumarkt zur Vorbereitung für das Wunderkammernfestival am 26. Mai 2016 in der Dresdner Altstadt. Foto: André Wirsig

Reinhard Zabka spricht mit interessierten Mitstreiterinnen. Vor-Ort-Termin auf dem Neumarkt zur Vorbereitung für das Wunderkammernfestival am 26. Mai 2016 in der Dresdner Altstadt.
Foto: André Wirsig

Wer mal etwas auf ausprobieren oder zeigen will, hier ist der geeignete Rahmen.

Mehr Infos: http://kunst-der-luege.de/wukamenta/


Sebastian Quiroz. Justus Ehras.
Hannes Heyne. Klaus Liebscher.
Operamania. Ka Dietze.
Joachim Lippmann & Dieter Beckert.
Roland Gorsleben.
Möne & Olaf Spillner
° Finissage ° 26.6.2016 °


Sebastian Quiroz. Luise Matzat.
Justus Ehras. Roland Gorsleben.
Möne & Olaf Spillner
° 25.6.2016 °


Anna Mateur. André Winkler.
Möne & Olaf Spillner.
Dorothee Kletzsch. Luise Matzat.
Ka Dietze. Frank-Ole Haake.
Klaus Rudolf. Roland Gorsleben.
° 24.6.2016 °


Roland Gorsleben. Möne & Olaf Spillner.
Ka Dietze. Gabriel Krappmann. Tanja Rein
° 23.6.2016 °


Salon Tusch. Hilla Steinert.
Frank Ole Haake. André Winkler.
Silvio Colditz. Specht Combo
° 22.6.2016 °


Peter Wawerzinek. Salon Tusch.
Stephan Zwerenz.
Thomas Schönfeld. Silvio Colditz
° 21.6.2016 °


Salon Tusch. Klaus Liebscher.
Stephan Zwerenz
° 20.6.2016 °


Muriel Cornejo & César Olhagaray.
Klaus Liebscher
° 19.6.2016 °


Muriel Cornejo & César Olhagaray.
Klaus Liebscher. Robert Hennig
° 18.6.2016 °


Klaus Liebscher. Uwe Hartmann
° 17.6.2016 °


Nazanin Zandi. Uwe Hartmann.
Robert Hennig. Irina Bugataja
° 16.6.2016 °


Jörg Richter
° 15.6.2016 °


Anke Ewers
° 14.6.2016 °


Peter Till. Uta Hauthal
° 13.6.2016 °


Richard von Gigantikow
° Planung und Konstruktion °

In den Herbstferien bis 23. Oktober 2015 ist das Lügenmuseum in Radebeul wieder täglich geöffnet. Es gibt eine Sonderausstellung im historischen Tanzsaal Labyrinth Deutsche Einheit. Bei einem Kunstprojekt im öffentlichen Raum von Serkowitz sind Kunstwerke von 10 Künstlern zu finden.

Heimatsuche · Arbeit von Annette Munk 2015 ·
Foto: Richard v. Gigantikow · © Lügenmuseum 2015

U.a. Annette Munk mit „Heimatsuche“ an der Decke des Saaleingangs vom Gasthof und ein „Flüssiges Einwohnerregister“ von André Wirsig.
Im Meinungsstreit mit Fremdenfeindlichkeit, Hass und Pegida brauchen wir Kraft. Kraft sammeln wir bei empathischen Begegnungen, bei ermutigenden Aktionen und an inspirierenden Orten. Ein solcher Ort voller Träume, Visionen und Humor ist das Lügenmuseum.

„This is the craziest museum I have ever seen in my life, and I have seen quite a lot.“ Ekaterine aus Lissabom, Besucherbuch 2015

Die optischen Überwältigung und irritierenden Raumwirkungen erregen das Gemüt. Es muss schon fabelhaft, außergewöhnlich und erbaulich sein, um in einer traurigen, ungeklärten Situation zu überleben.

Richard v. Gigantikow