Das Otis Laubert Museum (OLM) wurde mit der Idee geschaffen, das geistliche Erbe und die Arbeit des Künstler, Otis Laubert systematisch und dauerhaft zu erhalten. Das Otis-Laubert-Museum, als Experimentierlaboratorium, das im 21. Jahrhundert auftaucht, zielt auf die wechselnden Ausstellungen (etwa 4 Mal im Jahr) und ortsspezifische Implementierungen, die Partizipationsstrategie, Workshops, Ausstellungen von in- und ausländischen Autoren, parallele Programme (Vorträge, Workshops). Sie möchte eine Plattform für Begegnungen und Kommunikation von professionellem und breiteren Publikum mit dem Thema – gefundene Objekte – zu ermöglichen.

Foto: André Wirsig

Das SEHNSUCHTSMUSEUM ist das Konzept und durchkomponiertes Gesamtkunstwerk der Leipziger Künstlerin Inka Perl. Es widmet sich dem Bewahren immaterieller Werte in ästhetisch-philosophischer Weise.
Als begehbares Raumbild ist es temporär in Ausstellungssituationen zu erleben, ein öffentlicher Ort zur längerfristigen Etablierung wird gesucht.

Sehnsuchtsmuseum von Inka Perl

Cabinet Fatalia

Fatalia vereinigt Elemente aus Wunderkammer, Kuriositätenkabinett und Imaginarium zu einem mobilen Labyrinth der Sinne.
Im Inneren des Fatalia-Busses verbirgt sich ein Reich mechanischer Wunderträume und seltsamer Verheißungen.
Eingebettet in eine raumgreifenden Spiegel-Installation werden obskure Interieurs, filigrane Miniaturen und skurrile
Assoziationsmaschinerien präsentiert. Motoren, Federmechanismen, vibrierende- und rotierende Automaten beleben
Phantasien aus dem Inventar verschwundener Modellbausätze. Sie finden in verborgenen Klangquellen eine akustische Entsprechung.
Nobles Filterbrummen und blinkende Transistoren kultivieren eine Aura komplett analoger Maschinenromantik.
Optische Manipulationen, Dioramen und mikroskopische Innensichten verändern Perspektive und Raumerfahrung, werden zur Bühne
seltsamer Versuchungen und visueller Transaktionen.

Fotos: Bärbel und Stefan Voigt