Kunstschule Panketal

Fotos: Rose Schulze

Rose Schulze
Foto: Reinhard Zabka

Rose Schulze wurde 1952 in Zepernick geboren, studierte Malerei in der Kunsthochschule Berlin Weissensee, wurde dort Meisterschülerin und ist seit 1979 freischaffend tätig. Seit 1984 entwickelt sie neben der Malerei eine multimediale Bildsprache. Sie arbeitete mit Projektionen, schrieb Choreografien, entwarf Lichtinstallationen. Es gab multimediale
Projekte mit Komponisten wie Georg Katzer, Helmut Zapf, Lother Voigtländer, Arnold Dreybatt, Yueang Wang, mit Tänzern der Gruppe Grotest Maru, Christof Gräter, Roselle Gillam und vielen andreren.
Die in gemeinsamer Resonanz entstandenen Tanzstücke konnten in den Weltausstellungen in Sevilla und Hannover, zur Eröffnung der neuen Akademie der Künste in Berlin, zur Biennale für Visuelle Kunst in Varna, im Theater Rheinsberg, im Bauhaus-Theater Dessau und an vielen anderen Orten gezeigt werden.
Neben fotografischen Arbeiten entstehen Bilder, Lichtinstallationen, Landart, Wandmalereien. Studienreisen führten sie nach Bulgarien, Polen, Finnland und Island.

Beitragsbild: Rose Schulze

Das Otis Laubert Museum (OLM) wurde mit der Idee geschaffen, das geistliche Erbe und die Arbeit des Künstler, Otis Laubert systematisch und dauerhaft zu erhalten. Das Otis-Laubert-Museum, als Experimentierlaboratorium, das im 21. Jahrhundert auftaucht, zielt auf wechselnde Ausstellungen (etwa 4 Mal im Jahr) und ortsspezifische Implementierungen, die Partizipationsstrategie, Workshops, Ausstellungen von in- und ausländischen Autoren und parallele Programme (Vorträge, Workshops). Es möchte eine Plattform für Begegnungen und Kommunikation von professionellem und breiteren Publikum mit dem Thema – gefundene Objekte – schaffen.

Otis Laubert, 2009 Foto: Reinhard Zabka

Otis Laubert (geb. 1946)
1961-1965 studiete er an der Mittleren Kunstgewerbeschule in Bratislava. Nach dem Absolvieren des Studiums war er in mehreren Berufen tätig. Otis Laubert widmet sich Themenbereichen wie Textil, Fotografie, Fahnen, Karten und der Interpretation von Raumobjekten.

Beitragsfoto: André Wirsig

 

Das Sehnsuchtsmuseum ist das Konzept und durchkomponiertes Gesamtkunstwerk der Leipziger Künstlerin Inka Perl. Es widmet sich dem Bewahren immaterieller Werte in ästhetisch-philosophischer Weise.
Als begehbares Raumbild ist es temporär in Ausstellungssituationen zu erleben, ein öffentlicher Ort zur längerfristigen Etablierung wird gesucht.

Fotos: Inka Perl

Inka Perl ist kein Künstlername, auch wenn das angesichts der überbordenden Verspieltheit ihrer Arbeiten leicht den Anschein haben könnte. Tatsächlich ist sie als Person – auch ikonografisch – durchaus ein Teil ihres Werkes. Inka Perl verarbeitet ihre subjektive Weltsicht, ihre Stimmungen und Befindlichkeiten zu metaphorischen postfeministischen Kunstwerken, welche vom Persönlichen auf das große Ganze verweisen. Ihre oft kryptischen Bilder, Assemblagen, Objekte, Schreine und Installationen sind Statements zur gegenwärtigen Kultur in all ihren Facetten – von der bunten Oberflächlichkeit der Konsumwelt hin zu zwischenmenschlicher Verelendung. Sie verbindet Romantik, Retrokitsch, Neo-DADA und an Art Brut erinnernde Simplizität mit philosophischen Gedankenspielen, welche als Zitate und Sinnsprüche, teils im Original, teils verfremdet, in ihren Arbeiten auftauchen. Ihre fröhlich-nostalgisch anmutende Glitter-Ästhetik schafft romantische Vorhänge, hinter denen sich düstere Abgründe verbergen können. Carsten Busse, Künstlerkollege & Kurator, Leipzig

Foto: Inka Perl

Im selbstgebauten Atelier, der an den berühmten englischen gelben Straßenbahn erinnert, Atelier Chamego Bonzolandia (oder nur Bonzolandia gennant) baut und verkauft der einheimische Künstler Getulio Damado seine Kunstwerke.

Fotos: Birgit Schöne

Getulio Damado, 2017
Foto: Birgit Schöne

Getulio Damado ist ein berühmter Urban-Artist aus Santa Teresa in Rio de Janeiro. Seine Künst baut und verkauft er schon immer auf der Straße im Künstlerdorf, dem Gipfel von Santa Teresa. Dort ist er allen Touristen als Attraktion bekannt und in den Kunstshops vorort und zeitgenössischen Museen sowie in vielen Kunstbänden vertreten mit seinen Figuren. 2016 zur Olympiade in Rio konnte er die Fackel als Auszeichnung ein Stück tragen.

Beitragsfoto: André Wirsig


Cabinet Fatalia vereinigt Elemente aus Wunderkammer, Kuriositätenkabinett und Imaginarium zu einem mobilen Labyrinth der Sinne.

Im Inneren des Fatalia-Busses verbirgt sich ein Reich mechanischer Wunderträume und seltsamer Verheißungen.

Eingebettet in eine raumgreifenden Spiegel-Installation werden obskure Interieurs, filigrane Miniaturen und skurrile Assoziationsmaschinerien präsentiert. Motoren, Federmechanismen, vibrierende- und rotierende Automaten beleben Phantasien aus dem Inventar verschwundener Modellbausätze. Sie finden in verborgenen Klangquellen eine akustische Entsprechung.

Nobles Filterbrummen und blinkende Transistoren kultivieren eine Aura komplett analoger Maschinenromantik.

Optische Manipulationen, Dioramen und mikroskopische Innensichten verändern Perspektive und Raumerfahrung, werden zur Bühne seltsamer Versuchungen und visueller Transaktionen.

Fotos: Bärbel und Stefan Voigt

Bärbel Voigt
1962 geboren in Döbern/Lausitz
1981–86 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden im Fach Bühnen- und Kostümbild
1986–92 Engagement am Musiktheater Görlitz und am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau als Bühnen- und Kostümbildnerin
Seit 1992 freiberuflich als Bühnen- und Kostümbildnerin, Malerin und Grafikerin tätig

Stefan Voigt
1961 in Dresden geboren
1982 – 87 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
Diplom Malerei / Grafik bei Prof. Gerhard Kettner
seit 1987 freiberuflich als Maler und Grafiker in Dresden
1990 Gründung der Galerie Adlergasse, seither an allen Aktivitäten beteiligt, seit 1997 Leiter der Galerie
1993, 95, 98, 04, 08, 11 Arbeitsaufenthalte in den USA
2002 Arbeitsaufenthalt in Frankreich
seit 1999 Zusammenarbeit mit Bärbel Voigt im Rahmen von Festivals, Präsentation des Schaukabinetts FATALIA