Zur Ausstellungseröffnung (9. Dezember 2017) Interieur Underground im Lügenmuseum in Radebeul-Serkowitz gab es ein Redebeitrag aus der kunsthistorischen Sicht von Teresa Ende, ein Beitrag von Thomas Gerlach, der die Katalog Texte mit bearbeitet hat, und ein Beitrag aus der Perspektive der Subkultur von Historikerin Katharina Lenski.

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Die Lüge ist ewig, weil sie wahr ist. Sonderausstellung und Katalog mit Geschichten von 1989 im Lügenmuseum
von Ralf Nachtmann
jot w.d. Die Andere aus Martahn-Hellersdorf. 23. Jahrgang, Nr. 1/2018, 257. Ausgabe, Seite 10

Thema
Interieur Underground ist der Titel einer neuen Rauminszenierung im Lügenmuseum Radebeul. Sie zeigt Kunstwerke randständiger Künstlern und der Subkultur der DDR. Dieser Raum und die dazugehörige Publikation vermittelt Einsichten in die ästhetischen Ausdrucksformen subkultureller Künstler bis hin zu den bilderstürmerischen Installationen der friedlichen Revolution in Ostdeutschland von den 1968-Jahren bis 1990. Der Underground (englisch, wörtlich: Untergrund) in der Kunst, in Ost wie in West, ist eine Szene, die als Gegenkultur nicht auf die Masse ausgerichtet ist, eigene Codes und eigene Sprachen entwickelt und unabhängig produziert. Ihre gesellschaftliche Taktlosigkeit ist ein in der Kunst äußerst schöpferischer Faktor.

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