Kunst im öffentlichen Raum
Pilotphase vom 13. – 26. Juni 2016 auf dem Dresdner Neumarkt.

Dresden, Paris, New York, aus dem Traum eines Künstlers entstand – WuKaMenta.

Es beschäftigt sich mit dem Phänomen der Kunst- und Wunderkabinette. Mit der Idee des Schaudepots nähern sich die Museen wieder der Wunderkammer mit ihren Überraschungen. Die WuKaMenta aber verlässt das Elitäre und geht zu den Menschen auf die Straße. 33 Künstler werden den Neumarkt mit mobilen Galerien verzaubern.

WuKaMenta – ist ein Labor, ein Markt, ein Festival und eine Messe. Unterhalb der Wahrnehmungsschwelle „Kunst“ verunsichern die Interventionen mit „heimlich“ und „unheimlich“ changierenden Wechselbädern. Mobile Galerien mit wechselnden Künstlern und das Lügenmuseum sind vom 13. – 26. Juni auf dem Neumarkt in Dresden zu erleben.

WuKaMenta eröffnet einen Erfahrungsaustausch zwischen lokalen, nationalen und internationalen Künstlern und Besuchern. Es versteht sich als Lern- und Erfahrungsort, als kritischer Impuls für den öffentlichen Raum, als Eingriff in das alltägliche Spannungsfeld von Dresden.

Täglich findet um 17 Uhr etwas statt: Performances, Konzerte, Tanz, Lesung und Theater.


Sebastian Quiroz. Justus Ehras.
Hannes Heyne. Klaus Liebscher.
Operamania. Ka Dietze.
Joachim Lippmann & Dieter Beckert.
Roland Gorsleben.
Möne & Olaf Spillner
° Finissage ° 26.6.2016 °


Sebastian Quiroz. Luise Matzat.
Justus Ehras. Roland Gorsleben.
Möne & Olaf Spillner
° 25.6.2016 °


Anna Mateur. André Winkler.
Möne & Olaf Spillner.
Dorothee Kletzsch. Luise Matzat.
Ka Dietze. Frank-Ole Haake.
Klaus Rudolf. Roland Gorsleben.
° 24.6.2016 °


Roland Gorsleben. Möne & Olaf Spillner.
Ka Dietze. Gabriel Krappmann. Tanja Rein
° 23.6.2016 °


Salon Tusch. Hilla Steinert.
Frank Ole Haake. André Winkler.
Silvio Colditz. Specht Combo
° 22.6.2016 °


Peter Wawerzinek. Salon Tusch.
Stephan Zwerenz.
Thomas Schönfeld. Silvio Colditz
° 21.6.2016 °


Salon Tusch. Klaus Liebscher.
Stephan Zwerenz
° 20.6.2016 °


Muriel Cornejo & César Olhagaray.
Klaus Liebscher
° 19.6.2016 °


Muriel Cornejo & César Olhagaray.
Klaus Liebscher. Robert Hennig
° 18.6.2016 °


Klaus Liebscher. Uwe Hartmann
° 17.6.2016 °


Nazanin Zandi. Uwe Hartmann.
Robert Hennig. Irina Bugataja
° 16.6.2016 °


Jörg Richter
° 15.6.2016 °


Anke Ewers
° 14.6.2016 °


Peter Till. Uta Hauthal
° 13.6.2016 °


Richard von Gigantikow
° Planung und Konstruktion °

Das Museum des Monats befindet sich in Radebeul. Die Image-Kampagne des Freistaats „So geht sächsisch“ stellt das Lügenmuseum vor.

Dem 700 Jahre alten Gasthof Serkowitz sieht man nicht an, dass sich darin eines der außergewöhnlichsten Museen im deutschsprachigen Raum befindet – das Lügenmuseum. Es lockt mit anheimelnden Räumen voller Sehnsucht und Sammellust, die eine Begegnung mit Privatem vortäuschen und mit „heimlich“ und „unheimlich“ changierenden Wechselbädern verunsichert. Die Besucher können den Wandel der künstlerischen Eroberungen von der Collage, Assemblage, über das Environment zum Künstlermuseum verfolgen, vom Kunstwerk als Sammelobjekt zur Sammlung als Kunstwerk. Die virtuosen „Lügen“ der kunstvollen Wunderkammern sind dabei immer als solche zu erkennen.

Das Lügenmuseum handelt von Wahrheiten und Illusionen, die keinen praktischen Nutzen haben. Zwischen Karl May, dem phantastischer Erzähler und den Gegenstimmen der DDR, wo die Macht der Phantasie im Angesicht der Zensur erlebbar wird, ist das Lügenmuseum ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie.

Das Lügenmuseum ist in der Ausstellung „Gegenstimmen. Kunst in der DDR 1976-1989“ von 16. Juli bis 26. September 2016 in Martin-Gropius-Bau Berlin vertreten.
Vernissage der Ausstellung  15. Juli 2016, 19 Uhr

Foto: André Wirsig

Deutschlands Museumslandschaft birgt ungeahnte Schätze, Sammlungen die mit dem Klischee der staubtrockenen Kulturlandschaft nichts gemein haben. Häuser, wie das Museum der unerhörten Dinge in Berlin, das Lügenmuseum in Radebeul, das Museum für Spektralkultur in Kassel oder das Müllmuseum in Bad Säckingen mögen auf den ersten Blick kurios erscheinen, haben dem Besucher, der sich darauf einlässt, aber einiges zu lehren.

Ab 15. April ist der Museumsführer „Wenn die Milbe auf den Käse kotzt – Die 33 verblüffendsten Museen Deutschlands“ im Buchhandel und auf wortwunder.com erhältlich. Mit diesem Buch würdigen die Stuttgarter Journalisten Chris Ignatzi und Ben Schieler die Betreiber ungewöhnlicher Museen und ihre Arbeit.

Richard von Gigantikow

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 10 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 9 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 8 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 7 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 6 ° © Lügenmuseum 2016

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Meditation Nr 5 ° © Lügenmuseum 2016

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Meditation Nr 4 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 3 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 2 ° © Lügenmuseum 2016

David Campesino Film & Photography
Meditation Nr 1 ° © Lügenmuseum 2016

Das Lügenmuseum feiert am 1. April ab 19 Uhr den internationalen Weltlügentag.
132 Jahre Lügenmuseum – es wurde der Legende nach 1884 gegründet.

Zum internationalen Weltlügenball ist alle Welt eingeladen.
Da heißt es wieder offenes Haus, offene Bühne und offenes Buffet, die Gäste sind eingeladen etwas mitzubringen.
Angekündigt hat sich die Fensterscheibenperformance „Extrakt des Lebens“ vom Pappschattira Schaukastentheater.

Gleichzeitig lädt Richard von Gigantikow zu seiner Geburtstagsparty 66 ein.

In seinen Installationen konnte der Wandel seiner künstlerischen Eroberungen von der Collage, Assemblage, über das Environment zum Künstlermuseum verfolgt werden, vom Kunstwerk als Sammelobjekt zur Sammlung als Kunstwerk. Als Querdenker und Traumverschwender versuchte er mit seinen temporären Interventionen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle „Kunst“ zu operieren. Die virtuosen „Lügen“ seiner kunstvollen Wunderkammern waren dabei immer als solche zu erkennen. Richard v. Gigantikow

In den Osterferien vom 25. 3. – 3. 4. 2016 ist das Lügenmuseum täglich von 13 – 18 Uhr geöffnet.

Aktuelle Infos: https://www.facebook.com/reinhard.zabka

  1. Die erste Pflicht des Lügens besteht darin, so künstlich wie möglich zu sein.
  2. Worin die zweite Pflicht besteht, hat noch niemand herausgefunden. Oskar Wilde
  3. Sei nicht ehrlicher zu den Menschen, als sie es erwarten.
  4. Wenn Du „Ich bin verlogen“ sagst, sei ehrlich.
  5. Glaube nicht alles, was Du hörst und schlafe soviel, wie Du willst.
  6. Glaube an die Lüge auf den ersten Blick und lerne deine Lieblingslüge auswendig.
  7. Sprich langsam, aber denke schnell und lüge, denn die Lüge hat eine unermeßliche Macht.
  8. Lache nicht über anderer Leute Ehrlichkeit, denn es bedarf großer Kraft, ständig Wahrheiten über sich ergehen zu lassen und nicht daran zu verzweifeln.
  9. Lüge tief und leidenschaftlich. Du kannst Dich dadurch zwar verletzen, aber es ist der einzige Weg, das Leben vollkommen zu leben.
  10. Beurteile die Wahrhaftigkeit eines Menschen auch dadurch, wie gut er lügen kann.
  11. Bedenke, dass große Lügen und große Liebschaften mit Risiken einhergehen.
  12. Die Kunst des Lügens ist die Kunst des Redens. Benutze keine Schimpfwörter!
  13. Lüge, als hätte Dich noch nie jemand verletzt, denn das Gegenteil einer Lüge ist ebenso wahr.
  14. Einer hat mal irgendwo gesagt: „Wenn Du belogen wurdest, behalte die Lektion“.
  15. Denke an die 3 L’s: Lüge für Dich selbst. Lüge auf Kosten Deines Nächsten. Und lüge, als würdest du die nächste Woche nicht mehr erleben.
  16. Lasse nicht zu, dass ein kleines Mißgeschick eine große Lüge zerstört.
  17. Wenn Dir bewusst wird, einen Fehler begangen zu haben, suche nach einer Notlüge.
  18. Lüge am Telefon, denn die Person, mit der Du sprichst, kann Dir nichts anhaben.
  19. Arbeite, als würdest Du kein Geld brauchen und verbringe mehr Zeit mit Lügen.
  20. Führe Tagebuch über Deine Lügen, denn wenn Du dann alt bist, kannst Du zurückblicken und sie noch einmal genießen.
  21. Teile Deine Lügen mit anderen, denn so kannst Du Unsterblichkeit erlangen.
  22. Habe Vertrauen in Gott, aber beginne den Tag nicht mit dem Abwasch von gestern.
  23. Sei aufmerksam bei Auseinandersetzungen mit verlogenen Menschen, denn sie können gewitzter sein als Du.
  24. Die Wahrheit ist nur ein Standpunkt und Neid ist die höchst Form sozialer Anerkennung.
  25. Lüge, als wäre das Paradies auf Erden, aber vergesse nicht, zwischen den Zeilen zu lesen.
  26. Öffne dich für neue Lügen, aber gebe Deine eigene Werte nicht auf.
  27. Bedenke, dass eine Lüge, auf die man hereinfallen ist, einen Glücksfall bedeuten kann.
  28. Genieße die Lüge und die Kochkunst mit aller Hingabe. Lügen ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
  29. Denke daran, dass die beste Beziehung diejenige ist, in der die Partner sich gegenseitig hemmungslos belügen können.
  30. Falls Du diese Nachricht liest, bist du doppelt gesegnet, denn Du kannst lesen und jemand hat an Dich gedacht.
  31. Wenn Du viel Geld verdienst, benutze es, um das Lügenmuseum zu Deinen Lebzeiten zu unterstützen, denn dies ist die höchste Befriedigung (Absolution), die Geld Dir schenken kann.
  32. Die Lüge im Dienste der Wahrheit wächst den Staub des Alltags von den Sternen.

Richard von Gigantikow

Beitragsfoto: André Wirsig

Eröffnung des ach Pop-Up Sommer-Café am Samstag, den 1. August 2015, 17 – 21 Uhr im Lügenmuseum Radebeul mit Musik und Performance, Buffet und Getränken.

Screenshot (64)Im Sommer eröffnet im Lügenmuseum in Radebeul-Serkowitz das ach Pop-Up Sommer-Café.

Zwischen 1. August und 30. September verwandelt Leonora Lorena, Kultur und Umweltaktivistin aus Portugal der Garten des Museums in einen Ort zum Essen, Trinken und Verweilen. Neben Café, internationalen Getränken und kleinen Speisen aus aller Herren Länder gibt es Veranstaltungen wie einen italienischen Apperitivo, einen Kanon-Sing-Tag, ein Fest zum internationalen Linkshändlertag und vieles mehr.

So wird das Café zu einem Ort, an dem Kunst erfahren werden und entstehen kann, einem Veranstaltungsort mit Lesungen, Konzerten, Sommerkino, und alles im temporären Pop-up-Rahmen.

Das Café ist im August täglich ab 13 Uhr und im September an den Wochenenden und auf Anlass geöffnet. Das ständig aktualisierte Programm mit vielen Sonderaktionen finden Sie sowohl hier als auch auf  Facebook.

Alle Speisen und Getränke werden gegen Spende ausgegeben.

Das ach Pop-Up Sommer-Café ist ein Projekt im Rahmen von ach – die heimat, einem soziokulturellen Kunstprojekt im öffentlichen Raum des Dorfes Serkowitz, heute ein Ortsteil von Radebeul. Anlass von ach – die heimat ist das Jubiläum 700 Jahre Serkowitz sowie der 25. Geburtstag des Lügenmuseums.

Leonora Lorena und Richard von Gigantikow